Was kostet ein Au-pair?
Ein Au-pair kostet in Österreich mehr als nur das Taschengeld: Dazu kommen freie Kost und Logis, die Anmeldung zur Sozialversicherung, ein Beitrag zu einem Deutschkurs und meist ein Öffi-Ticket. In Summe entstehen mehrere hundert Euro monatliche Kosten plus die Unterbringung im eigenen Haushalt.
💰 Monatlich (plus Kost/Logis): mehrere hundert € + Unterbringung
Kostenaufstellung im Detail
| Position | Richtwert (€) |
|---|---|
| Monatliches Taschengeld | mind. Richtsatz |
| Verpflegung & eigenes Zimmer | im Haushalt gestellt |
| Sozialversicherung (Anmeldung) | monatlich |
| Deutschkurs-Beitrag & Öffi-Ticket | monatlich |
Was ein Au-pair wirklich kostet
Ein Au-pair lebt als Teil der Gastfamilie im Haushalt und hilft bei der Kinderbetreuung und leichten Hausarbeiten, im Gegenzug für Taschengeld, Verpflegung, Unterkunft und die Möglichkeit, Sprache und Kultur kennenzulernen. Die Kosten gehen über das Taschengeld hinaus: Die Gastfamilie muss ein eigenes Zimmer und die volle Verpflegung stellen, das Au-pair zur Sozialversicherung anmelden (das Beschäftigungsverhältnis ist meldepflichtig), sich an einem Deutschkurs beteiligen und üblicherweise ein Öffi-Ticket bereitstellen. Kommt eine Vermittlungsagentur hinzu, fällt eine Gebühr an. In Summe ist das Au-pair damit teurer, als das reine Taschengeld vermuten lässt — aber für eine flexible, familiennahe Ganztagsbetreuung oft günstiger als andere Vollzeitlösungen.
Rahmenbedingungen und Grenzen
Das Au-pair-Verhältnis ist in Österreich klar geregelt: Es gilt als Beschäftigungsverhältnis mit Meldepflicht bei der Sozialversicherung, einer maximalen wöchentlichen Arbeitszeit, Anspruch auf freie Zeit und Urlaub. Das Au-pair ist keine reguläre Arbeitskraft, sondern zur kulturellen Begegnung im Land. Die Betreuung durch ein Au-pair eignet sich für Familien mit ausreichend Wohnraum (eigenes Zimmer nötig) und dem Wunsch nach flexibler, familiennaher Betreuung — sie ersetzt aber keine pädagogische Betreuung im Kindergarten und ist an die Präsenz im Haushalt gebunden. Für die Budgetplanung sollten alle Nebenkosten (Sozialversicherung, Kurs, Ticket, Verpflegung, ggf. Agentur) einbezogen werden, nicht nur das Taschengeld.
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Was kostet ein Au-pair in Österreich?
Neben dem monatlichen Taschengeld fallen freie Kost und Logis, die Sozialversicherung, ein Deutschkurs-Beitrag und meist ein Öffi-Ticket an, ggf. plus Agenturgebühr. In Summe mehrere hundert Euro monatlich plus Unterbringung.
Muss ich ein Au-pair sozialversichern?
Ja, in Österreich gilt das Au-pair-Verhältnis als meldepflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Die Gastfamilie muss das Au-pair zur Sozialversicherung anmelden.
Ist ein Au-pair günstiger als der Kindergarten?
Für eine flexible, familiennahe Ganztagsbetreuung kann ein Au-pair günstiger sein als andere Vollzeitlösungen — allerdings braucht es ein eigenes Zimmer, und es ersetzt keine pädagogische Betreuung im Kindergarten.
Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer
Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum und schreibt über Budgetplanung, Steuern und digitale Finanztools. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmäßig aktualisiert.