Was kostet die Grunderwerbsteuer?
Die Grunderwerbsteuer beträgt in Österreich beim Immobilienkauf grundsätzlich 3,5 % des Kaufpreises; dazu kommt die Grundbucheintragungsgebühr von 1,1 %. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € sind das rund 14.000 € Grunderwerbsteuer plus 4.400 € Eintragungsgebühr. Bei Übertragungen in der Familie gelten begünstigte Stufentarife.
💰 Vom Kaufpreis: 3,5 % + 1,1 % Eintragung
Kostenaufstellung im Detail
| Position | Richtwert (€) |
|---|---|
| Grunderwerbsteuer (Standard) | 3,5 % des Kaufpreises |
| Grundbucheintragungsgebühr | 1,1 % des Kaufpreises |
| Beispiel bei 400.000 € | ca. 14.000 + 4.400 |
| Familienübertragung | begünstigter Stufentarif |
Wie hoch die Grunderwerbsteuer ist
Die Grunderwerbsteuer fällt in Österreich einmalig beim Erwerb einer Immobilie an und ist der größte Brocken der Kaufnebenkosten. Der Standardsteuersatz beträgt 3,5 % des Kaufpreises (bei entgeltlichem Erwerb unter Fremden). Dazu kommt die Eintragungsgebühr im Grundbuch von 1,1 % des Werts. Bei unentgeltlichen oder teilentgeltlichen Übertragungen innerhalb der Familie (etwa Schenkung, Erbschaft an nahe Angehörige) greift ein begünstigter Stufentarif, der bei niedrigeren Werten deutlich günstiger ist und sich nach dem Grundstückswert richtet.
Kaufnebenkosten und Planung
Zusammen mit der Grunderwerbsteuer, der Eintragungsgebühr, den Kosten für Vertragserrichtung und Treuhandschaft (Notar oder Rechtsanwalt), einer allfälligen Maklerprovision und der Pfandrechtseintragung bei Finanzierung summieren sich die Kaufnebenkosten in Österreich oft auf rund 10 % des Kaufpreises. Diese Kosten sind zusätzlich zum Kaufpreis und meist aus Eigenmitteln aufzubringen, da Banken sie oft nicht mitfinanzieren. Die Grunderwerbsteuer selbst ist nicht verhandelbar. Für die Finanzierungsplanung ist wichtig, diesen Nebenkostenblock von Anfang an einzukalkulieren — er wird häufig unterschätzt.
Kaufnebenkosten kalkulieren
Plane alle Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb ein — BudgetHub sorgt für die realistische Gesamtrechnung.
BudgetHub kostenlos starten →Häufige Fragen
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Österreich?
Beim entgeltlichen Erwerb grundsätzlich 3,5 % des Kaufpreises, plus 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr. Bei Übertragungen in der Familie gilt ein begünstigter Stufentarif nach dem Grundstückswert.
Was kosten die Kaufnebenkosten in Österreich insgesamt?
Mit Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühr, Vertragserrichtung, allfälliger Maklerprovision und Pfandrechtseintragung summieren sie sich oft auf rund 10 % des Kaufpreises — meist aus Eigenmitteln aufzubringen.
Gibt es bei Familienübertragungen eine Begünstigung?
Ja, bei unentgeltlichen oder teilentgeltlichen Übertragungen innerhalb der Familie greift ein begünstigter Stufentarif, der sich nach dem Grundstückswert richtet und bei niedrigeren Werten deutlich günstiger ist.
Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer
Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum und schreibt über Budgetplanung, Steuern und digitale Finanztools. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmäßig aktualisiert.