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Was kostet ein Pflegeheim?

Kurzantwort 2026

Ein Pflegeheim kostet in Österreich je nach Bundesland und Pflegestufe oft 3.000–5.000 € oder mehr pro Monat. Zur Deckung werden das Pflegegeld und ein Großteil der Pension herangezogen; reicht das nicht, springt die Sozialhilfe des Landes ein. Ein Regress auf das Vermögen der Heimbewohner wurde in Österreich abgeschafft.

Österreich-spezifisch geprüft📅 Stand 2026🔍 Keine Werbung / keine Provision📖 Quellen: BMF, SVS, AMS, WKO, ÖGK

💰 Pro Monat: oft 3.000–5.000 €+

3.000–5.000 €+/Monat
Gesamtkosten
je Pflegestufe (7 Stufen)
Pflegegeld
Pension + Pflegegeld
Eigenanteil
abgeschafft
Vermögens-Regress

Kostenaufstellung im Detail

PositionRichtwert (€)
Heimkosten gesamt3.000–5.000+/Monat
Pflegegeld (Stufe 1–7)je nach Stufe
Eigenbeitrag aus Pensionmeist Großteil (Taschengeld bleibt)
Sozialhilfe (bei Bedarf)Restdeckung durch Land

Wie die Finanzierung funktioniert

Die Kosten eines Pflegeheimplatzes werden in Österreich aus mehreren Quellen gedeckt. Zunächst wird das Pflegegeld herangezogen, das je nach Pflegebedarf in sieben Stufen gestaffelt ist und einen pauschalen Beitrag zu den Pflegekosten leistet. Zusätzlich wird ein Großteil der Pension (und anderer Einkünfte) des Heimbewohners für die Heimkosten verwendet — ein gesetzlich festgelegtes Taschengeld verbleibt der Person. Reichen Pflegegeld und Pension nicht aus, um die Heimkosten zu decken, übernimmt die Sozialhilfe des jeweiligen Bundeslandes die Differenz. Die genauen Heimkosten und Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland.

Kein Vermögens-Regress mehr

Ein wichtiger Unterschied zu früher und zu anderen Ländern: In Österreich wurde der sogenannte Pflegeregress abgeschafft. Das bedeutet, dass auf das Vermögen der Heimbewohner (etwa Ersparnisse oder eine Immobilie) sowie auf das Vermögen und Einkommen der Angehörigen nicht mehr zugegriffen wird, um die Pflegeheimkosten zu decken. Herangezogen werden nur die laufenden Einkünfte (Pension) und das Pflegegeld der pflegebedürftigen Person selbst — das darüber hinausgehende Vermögen bleibt geschützt. Das entlastet Angehörige erheblich. Wer dennoch vorsorgen möchte, kann für pflegenahe Zusatzkosten (etwa Einbettzimmer, Zusatzleistungen) ansparen. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema und ein Blick auf die Regelungen des eigenen Bundeslands sind sinnvoll.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Pflegeheim in Österreich?

Je nach Bundesland und Pflegestufe oft 3.000–5.000 €+ pro Monat. Gedeckt wird das durch Pflegegeld und einen Großteil der Pension; reicht das nicht, springt die Sozialhilfe des Landes ein.

Wird mein Vermögen für das Pflegeheim herangezogen?

Nein — in Österreich wurde der Pflegeregress abgeschafft. Auf das Vermögen der Heimbewohner und der Angehörigen wird nicht mehr zugegriffen. Herangezogen werden nur laufende Einkünfte (Pension) und das Pflegegeld.

Was ist das Pflegegeld?

Eine pauschale Leistung, die je nach Pflegebedarf in sieben Stufen gestaffelt ist und einen Beitrag zu den Pflegekosten leistet — unabhängig davon, ob zu Hause oder im Heim gepflegt wird.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer

Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum und schreibt über Budgetplanung, Steuern und digitale Finanztools. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmäßig aktualisiert.

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